Staatliche Angebote nutzen

Öffentliche Immobilienförderung

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Auch in diesem Jahr können Bauherren und Eigentümer wieder verschiedene Förderprogramme für energetische Maßnahmen in Anspruch nehmen. Wer neu bauen oder seine Immobilie sanieren möchte, sollte sich vorher nach passenden Fördermitteln erkundigen. Die Förderungen erfolgen in Form von staatlichen Zulagen, Steuervergünstigungen, niedrigeren Zinsen und nichtrückzahlbaren Zuschüssen. Nachfolgend ein Überblick.

Neue Förderung für effizientes Sanieren

Am 1. Januar 2021 ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gestartet. Sie fasst die Angebote des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der staatlichen Förderbank KfW zusammen. Aus bisher zehn Teilprogrammen werden bis Juli 2021 drei. Das macht es Hauseigentümern leichter, die passenden Fördermittel zu finden.

Das BEG startet mit der Förderung von energetischen Einzelmaßnahmen an Bestandsgebäuden. Für Maßnahmen an der Gebäudehülle (Dachdämmung, Fassadendämmung, Fenster, Haustüren) gibt es ab einer Investitionshöhe von 2.000 Euro einen Zuschuss von 20 Prozent. Anteilig gefördert werden auch Investitionen in die Anlagetechnik, der Anschluss an ein erneuerbares Gebäude- oder Wärmenetz, Maßnahmen zur Heizungsoptimierung sowie die Fachplanung und Baubegleitung. Neu ist der Zuschuss für sommerliche Wärmedämmung. Vorerst können Sie nur Zuschüsse und keine Kredite beantragen. Die beiden anderen Teilprogramme zur Förderung der Vollsanierung oder des Neubaus von Wohn- und Nichtwohngebäuden sollen zum 1. Juli 2021 mit einer Zuschuss- und einer Kreditvariante starten.

Altersgerechter Umbau und Einbruchschutz

Wer seine Immobilien altersgerecht umbauen oder sicherer machen möchte, kann bei der KfW einen Zuschuss oder günstige Förderdarlehen beantragen. Gefördert werden z. B. der Einbau von Treppenliften und Aufzügen, bauliche Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren und Maßnahmen zum Einbruchschutz. Der Staat reagiert damit auf den demografischen Wandel und möchte die Menschen darin unterstützen, dass sie möglichst lange in ihrem eigenen Zuhause wohnen bleiben können. Die Beantragung der Fördermittel ist nicht an eine Altersgrenze gebunden. Der Förderkredit beträgt maximal 50.000 Euro. Zuschüsse gibt es maximal bis 6.250 Euro. Wichtig ist, dass die Arbeiten von Fachfirmen durchgeführt werden und den aktuellen technischen Anforderungen entsprechen. Der Antrag ist vor Baubeginn zu stellen.     

Förderung für Familien

Familien müssen sich beeilen, wenn sie vom Baukindergeld profitieren möchten. Denn das Programm endet am 31. März 2021. Bis dahin müssen der Kaufvertrag oder die Baugenehmigung vorliegen, damit Familien und Alleinerziehende 12.000 Euro pro Kind (10 Jahre lang 1.200 Euro) erhalten.

Unterstützung der Länder und Kommunen

Oft lohnt es sich, bei der eigenen Kommune nach Fördermitteln zu fragen oder sich über länderspezifische Angebote zu informieren. Ziel dieser Förderungen ist es, Familien in die Region zu locken. Die Förderungen gehen von günstigen Darlehen bis hin zu subventioniertem Bauland. Einige Kommunen übernehmen auch die Kindergartenbeiträge. Wie bei den meisten Förderungen gilt auch hier, dass die Anträge so früh wie möglich gestellt werden.

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